WinterschlagKäferholzmarkt hat sich erholt
In den Kantonen St. Gallen, beider Appenzell und dem Fürs-tentum Liechtenstein sind alle alten Käferholzpolter verkauft. Es gibt kaum mehr unverkaufte Lager. Im Kanton Thurgau sieht die Situation bis auf den westlichen Teil des Kantons ähnlich aus. In den Wäldern hat es aber durchaus noch viel Käferholz. Dieses wird aktuell mit den normalen Frischholz-schlägen genutzt, damit die Käferpopulation weiter reduziert werden kann. Die Nachfrage an Käferholz ist in den meisten Gebieten gestiegen und dürfte in den nächsten Monaten weiter zunehmen. Eine Entsorgung zu Tiefstpreisen ist nicht mehr notwendig. Frischholz in guten Qualitäten ist eher Mangelware. Die aktuelle Nachfrage sollte genutzt werden, um möglichst viele vom Borkenkäfer befallene Bäume zu ernten, bevor die Aktivität der Käfer wieder zunimmt.

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LangholzWinterDie Waldeigentümer sind froh, dass sich ein nasser und kühler Herbst eingestellt hat. Damit ist vorerst auch die Entwicklung des Borkenkäfers beendet.  Im Oktober haben viele Betriebe endlich die Konzentration auf ihre Drittaufträge ausserhalb des Waldes legen können. Die Käferholzaufarbeitung wurde in vielen Orten eingestellt. In den nächsten Monaten werden nun die Bestände auf befallene Käferbäume gelegt, damit diese geerntet und aus dem Wald gebracht werden können. Bis zum Frühjahr hin muss es gelingen die in der Rinde überwinternden Borkenkäfer auf ein Minimum zu reduzieren. Gemäss der Umfrage der Ostschweizer Waldwirtschaftsverbände hat sich die Lage im Kanton St. Gallen und Liechtenstein entspannt. Unverkauftes Käferholz ist kaum mehr vorhanden.  

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PolterZHDie aktuelle Lage am Holzmarkt ist aufgrund der differenzierten Schadholzaufkommen in den Regionen sehr schwierig. Forstreviere, welche grosse Käferholzmengen zu bewältigen haben, sind mit ihrem Personal voll ausgelastet. Mehrere dieser Reviere haben bereits mehr als eine normale Jahresnutzung geerntet und müssen trotzdem in den nächsten Monaten weitere Fichten fällen, damit der Käferbefall eingedämmt werden kann. Hingegen haben Betriebe mit wenig Käferbefall kaum Arbeit für ihr Personal. Diese versuchen auf Drittarbeiten auszuweichen soweit dies möglich ist. Deren Wälder müssten aber trotzdem gepflegt werden. Nun sinken aufgrund von zu hohem Rundholzangebot auch noch die Frischholzpreise und bringen die Waldeigentümer arg in Not.  

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BorkenkaeferDie grosse Unbekannte heisst nicht wie viel Käferholz anfällt, sondern vielmehr wie stark das befallene Käferholz verblauen wird. Dies wird für die nächsten 3 Monate der limitierende Faktor sein, wenn es um die Belieferung der Sägewerke geht. Einen gewissen Anteil an verblautem Käferholz können die Werke zwar übernehmen, sind aber aufgrund des fehlenden Frischholzes zwingend auf frisches nicht verblautes Käferholz angewiesen. Damit diese Umstellung funktioniert, benötigt es eine neue Vorgehensweise bei der Holzernte und Logistik. Erschwerend wirkt sich die Situation aus, dass die erste Käferholz-Welle mit den Betriebsferien der Werke zusammenfällt. Ab August dürften die Werke wieder aufnahmefähig sein, soweit sie nicht zu hohe Lagerbestände haben. 

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